Das Spiel mit dem Teufel

Der Teufel ist dafür bekannt, dass er die Schöpfung Gottes kopiert, um die Menschen von Gott fernzuhalten. Warum kopiert der Teufel die Gaben Gottes? Um die Menschen von Gott fernzuhalten. Wer sich auf den Teufel einlässt, macht kein Spiel, keine Anekdote und auch keine gerechte Interaktion. Wer den Teufel ruft, wird etwas auslösen. Es mag wie ein Spiel klingen, wenn man das Ouija-Brett verwendet, aber für den Teufel sind das geöffnete Türen – ob du daran glaubst oder nicht.

Durch diese Türen wird die Finsternis hereinkommen und alles besetzen, was ihr Zugang bietet. Wenn dieser Raum der Finsternis gegeben wurde, sorgen die Dämonen dafür, dass der Mensch weitere Türen öffnet, damit mehr Dämonen, Energien und böse Geistwesen ein Bleiberecht bei dem Menschen erhalten. 
Sind die Türen geöffnet, wirken diese Wesen schädlich und beeinflussen den Menschen mit Lügen, Krankheiten, Verwirrung, Hass und Wut. Was Dämonen alles machen können, ist viel. Sie können sogar das psychische und physische Leben beenden. Dämonen sind Wesen, die dich hassen. Sie wollen dich mit ihren Lügen und Tricks immer weiter von Gott entfernen und dir maximalen Schaden zufügen. Sie sind böse und tun so, als wären sie gut und als wollten sie dir helfen. Ihre „Hilfe” ist niederträchtig, verlogen und stets in böser Absicht verankert. Gott verbietet den Umgang mit Dämonen und bösen Geistern. Dämonen und der Teufel sind Gottes Feinde. Gott weiß, welche Absichten die Dämonen haben und wie schädlich sie für die Menschen sind. Aus diesem Grund gibt es das Verbot, mit diesen Wesen umzugehen. All diese okkulten Spielchen und als Spaß bezeichneten Aktionen sind niemals lustig oder spaßig, kein Zeitvertreib und es lohnt sich nicht, sie auszuprobieren. Man kann sich schließlich auch aus Spaß ein Messer in den Bauch rammen. Ist ja nur Spaß ... Genauso ist es, wenn man sich auf den Teufel und seine Dämonen einlässt.


Es funktioniert. Diese ganzen Spiele sind eigentlich keine Spiele. Sie sind interessant gemachte Fallen, durch die unbedarfte Menschen Türen öffnen. Kein Wunder, dass christlich aufgewachsene Kinder und Jugendliche oft von dem Spiel ausgeschlossen werden, da es in ihrer Anwesenheit nicht so ganz funktionieren will. Das erkläre ich mir damit, dass ein besonderer Schutz auf Christen liegt und die Engel des HERRN Jesus dabei sind. Klar, dass sich die Dämonen fürchten und zurückhalten. Davon habe ich viel gehört, und es ist mir persönlich auch schon passiert. Als Jugendlicher wollte ich bei einer Dämonenanrufung mitmachen, wurde dann aber gebeten, den Raum zu verlassen. Ich habe nicht verstanden, warum, aber irgendwie überkam mich doch eine Erleichterung, nicht daran teilzunehmen. Gleichwohl ich das eigentlich wollte, um zu sehen, was passiert. Meine Neugier war schon sehr groß. Und doch wurde ich bewahrt.

Interessant fand ich auch, dass die „Spieler” in den meisten Fällen eine Bibel dabei hatten. für den Fall, dass etwas schiefgeht. Ohne dass sie jetzt explizit an Gott oder gar an die Erlösung durch Jesus Christus glaubten. Aber die Bibel gehört in vielen Ritualen einfach dazu. Fehlt die Bibel, kommt es manchmal zu übernatürlichen Reaktionen, die sich als „sehr krass” darstellen. Manch einer ging mit neuen Dämonen, die an ihm haften, von der Session wieder weg. Darauf angesprochen, erfolgte oft eine Negierung dieser Ansprache. Es sei ja nur ein Spiel, nichts weiter. Oh, wie viele sich da irren und damit dem Teufel Raum in ihrem Leben geben!



Ich bleibe offen für solche Gespräche und Erfahrungsaustausch.



Wahrsagerei vs. Propheten des HERRN Jesus.

Für viele Menschen ist Wahrsagerei eher etwas Skurriles und Neugieriges. Kann man etwas über seine Zukunft erfahren? Passt der Partner? Das Haus, die Kinder und vieles mehr. Man kann ja mal mitmachen, vielleicht kommt ja etwas dabei heraus, auch wenn man nicht so recht daran glaubt. Schaden wird es wohl nicht. So oder ähnlich kann es klingen, wenn sich die Gelegenheit bietet oder man selbst etwas spürt, das man nicht ganz greifen kann.

Wie wir eben gelesen haben, kann auch durch Unwissenheit etwas auf einen einwirken, wenn man sich okkult betätigt. Natürlich öffnet man mehr Türen, wenn man genau weiß, worum es geht, und sich mit Willen, Bewusstsein und Kenntnis dem hingibt. 

Mein Erklärungsversuch ist dieser:
Der Wahrsager hat einen Geist. Den Geist der Wahrsagerei. 
Die prominenteste Begegnung findet sich in der Apostelgeschichte (16,16–18).

  • Was geschah: Paulus und Silas begegnen einer Sklavin in Philippi. Sie besitzt einen „Wahrsagegeist“ und verdient ihren Besitzern damit viel Geld. [1, 2, 3]
  • Die Wahrsagerin sagte die Wahrheit: Die besessene Frau folgt den Jüngern tagelang und ruft laut: „Diese Menschen sind Knechte des höchsten Gottes und verkünden euch den Weg des Heils!“ [1, 2]
  • Ordnungsgemäß wurde gehandelt: Obwohl ihre Aussage inhaltlich wahr ist, verbietet Paulus dem Geist im Namen von Jesus Christus, weiter durch die Frau zu sprechen, und treibt ihn aus. [1, 2, 3]

Der Geist der Wahrsagerei ist also kein von Gott stammender Geist. Denn Gaben gibt der Heilige Geist. Für mich ist Wahrsagerei eine Fehlkopie der Gabe der Prophetie. Gott allein kennt die Zukunft, die Vergangenheit und die Gegenwart. Niemand kann in seine Karten gucken, außer er zeigt sie seinen Propheten selbst durch den Heiligen Geist.
Geht ein Mensch zu einer Wahrsagerin, dann passiert meiner Meinung nach Folgendes: Der Dämon, der den Kunden begleitet, erzählt dem Geist der Wahrsagerei, was in seinem Leben vor sich geht und wohin sein Lebensweg ihn vermutlich(!) führen könnte. Das sagt der Geist der Wahrsagerei dann der Wahrsagerin. Sie spricht, und der Kunde ist überrascht, was sie alles „weiß”. Für diesen spirituellen Tratsch zahlt der Kunde ordentlich Geld. Welches Medium die Wahrsagerin benutzt, ist beiläufig. Ob sie Karten, ein Pendel oder eine Kugel benutzt, gibt keine Auskunft darüber, wie effektiv, qualitativ hochwertig oder kraftvoll die Wahrsagerin ist. Es ist nur ein Medium. Dazu zählen Kaffeesatz und Bleigießen mit der Absicht, die Zukunft zu erahnen. Einfach diesen Unsinn lassen. Geh in eine christliche Gemeinde und lass für dich durch den Heiligen Geist beten. Wenn Gott etwas sagt, wirst du die Wahrheit erfahren. Kein dämonisches Getratsche. 

Der Teufel imitiert die Gaben Gottes – das ist das Teufelsspiel, von dem der Titel spricht. Er tut so, als ob ... als ob er in die Zukunft sehen könnte, als ob er heilen könnte und wollte, als ob er nur eine „süße Sünde” wäre. Gott ist voller Liebe und Gnade, und doch gibt es Gebote, die den Menschen vor seinen eigenen Handlungen schützen sollen.

Bewahre dich und dein Umfeld und lass die Finger davon.

soviel erst einmal dazu.
Liebe Grüße, derLöwe.