Weihwasser
Wieder war ich danach bei meiner christlichen Freundin und erzählte von dem Besuch. Sie freute sich natürlich sehr darüber. Wir sprachen miteinander und verbrachten einen guten Nachmittag zusammen. Als ich von ihr zu mir nach Hause ging, spürte ich den Heiligen Geist und er erklärte mir das die Dämonen meine Feinde seien und mir böse gegenüber gesonnen sind. Es mag komisch klingen, aber für mich war das recht überraschend. Als ich unten bei meiner Haustür war, schaute ich außen nach oben auf meine Fenster und ich nahm war das die Wohnung voller Dämonen war. Nun fürchtete ich mich etwas davor rein zu gehen. Aber ich ging rein. Drinnen angekommen bemerkte ich auf einmal das eine Gefahr von denen ausging, die ich als „Haus und Hofdämonen“ angesehen haben. Der Heilige Geist sagte mir, als ich ein Kreuz in der Hand hielt, das ich Jesus Christus in mir haben muss. Ich nahm das Kreuz und wollte es schlucken. Der Heilige Geist hielt mich ab, ich würde mich sehr schwer verletzen damit.
Ich kratze meine letzten Gedanken zusammen und nahm ein Marmeladenglas. Man weiß halt was gegen das Böse hilft, Kreuze, Bibel, Weihwasser. Mit ihm stürmte ich in den Dom. Dort stand ein Boiler mit einem Wasserhahn. Darin war geweihtes Wasser, Weihwasser eben. Das Marmeladenglas machte ich voll bis unters Dach.
„So, die werde ich jetzt ersäufen“, dachte ich so bei mir.
Kriegerisch marschierte ich hoch in den vierten Stock und spritzte überall voller inbrunst das Weihwasser in der Wohnung rum und betete das die Dämonen zu verschwinden hatten. Gott stellte sich zu meinen Worten und ja, einige sind dann geflogen. Andere solle ich erst im laufe von Jahren los werden. Das hat immer wieder was mit Seelenwunden, Anspruch und Stand, auf dem man steht, zu tun. Buße tun ist eines der wichtigsten Elemente im Exorzismus um die Freiheit zu halten. Sogenannte „Offene Türen“ durch die Dämonen immer wieder durch kommen sind zum Beispiel: Kontrolle, Machtbedürfnis, Sünde, kurz gesagt kann man einfach die sieben Todsünden nehmen. Aber dazu mehr in anderen Artikeln


Christ werden? 

Schwieriges unterfangen, aber zuerst stand Gemeinde an. Auf dem Sessel sitzend wurde ich fast ohnmächtig und dachte das ich jetzt sterben müsse und stellte fest, mein Lebensende hat Gott mehr in der Hand als ich. Seltsam… was der alles kann. Das mag jetzt seltsam klingen, aber ich dachte das ich ewig und drei Tage alt werde und dann so etwas. Junglöwe dachte das eben. Es erschreckte mich mehr, als ich hier zum Ausdruck bringen kann. Jemand(!) nicht (ES! Schicksal, Zufall) mit eigenem Willen, vermochte mein Leben zu beenden. Am Kiz in Hamburch kann das mal passieren… aber einfach jemand, nach dessen Vorstellungen mein Leben nicht gefällt. Das war zu viel. Oke, bevor ich Märtyrer gleich geopfert werde, auf dem Altar meines stolzes gab ich mal lieber Jesus mein Leben. Fürs erste… „Herr Jesus, ich erlaube dir in mein Leben zu kommen, ich erlaube dir zu vergeben……“ Ja, ich war recht stolz. Aber auch das durfte sich in den folgenden Jahren etwas verbessern.

Ich bat die Freundin aus dem Zimmer zu gehen und mich alleine beten zu lassen. Sie ging feiernd aus dem Zimmer und ließ mich alleine. Ich grummelte ihr hinterher sie soll net so feiern. Das ließ sie völlig unbeeindruckt. -.- . Nun fehlte noch eine Gemeinde, Haus, Hof, Kinder, Hund und Garage. Ich dachte das jetzt ein sehr langweiliges Leben beginnt und freute mich so halb. War aber durchaus sehr neugierig was sich nun in meinem Leben einstellen würde. Achja, Gemeinde suchen.

Gemäß dem Vorschlag gingen wir in diese freie Christliche Gemeinde. Pfingstler oder so. Dort angekommen wurden wir freudig begrüßt und nahmen Platz. War so ein wenig interessant, bis sie anfingen mit Musik Gott zu loben. Nicht das ich das nicht kennen würde, aber ihre Reaktionen waren einfach anders. Sie hoben die Hände und waren irgendwie komplett weg, gaga, und ich bekam Angst. Ich sagte meiner Begleiterin das wir hier raus müssten, das ist eine Sekte. „Auf los“. Sie hielt mich am Arm zurück und ich sollte mich doch setzen. Widerwillig setzte ich mich.

Die Gemeinde hatte ein paar Problemen mit mir. Das betraf meine Kleidung. Lederhose, immer in schwarz und irgendwie hatte die Gemeinde, ja – auch ein Problem. Das Problem waren die Kleidung und die Schatten, die Dämonen die mich begleiteten. Ja meine Persönlichkeit war schon recht ramponiert und es wundert mich nicht das ich in Gemeinschaften immer wieder aufgefallen bin. Nun der große Löwe fällt immer noch auf, sehr, aber komplett anders. Die beiden Pastoren gaben sich sehr viel Mühe mit mir. Sie verteidigten mich und hielten mich fest. Eine geistliche Mutter begleitete mich bis ich in den Hunsrück ging. Ihr gebührt mein Dank, wie auch der Gemeinde und den Pastoren.


Christ-sein
Nach einem Jahr zog es mich in den Hunsrück, das war die Zeit wo ich unter dem Pastor Eisbär zum Glauben erblühte. Dort machte ich meine Ausbildung zum Mediengestalter für Print und Non-Print. Meine Firma hat mich auch sehr getragen. Auch ihnen gebührt viel Dank. Ungefähr 10 Jahre war ich auf dem Hunsrück, bevor es wieder nach Mainz ging. Dies mal an den Sonnigen Hang in Ortsteil Marienborn. Auf dem Hunsrück lernte ich meine beste Freundin kennen, mit der ich bis heute tief verbunden bin. Für diese Freundschaft bin ich sehr dankbar.

Ethliche Male fragte mich Jesus ob ich ihm wirklich folgen möchte. Ich würde so sagen das ich ab mitte zwanzig Christ wurde.Viele Heilungsgottesdienste und viel Liebe und Fürsorge veränderte viel in meinem Leben. Auch Pastor Eisbär half mir sehr viel. 

Christus in mir, bedeutet das ich Jesus mein Leben gegeben habe. Er ist nun König in meinem Leben, mein Herr und mein Erlöser. Und ich bat das der Heilige Geist in mich kommen würde. Christus in mir. Mehr dazu in diesem Artikel.

Als erstes Danke ich Gott. Jesus hat viel Gutes in meinem Leben getan. Meine Gaben durfte ich behalten und Hott entwickelte sie. Ich fühle und sehe noch immer. Gott hat mir mein yleben geschenkt. Dankeschön Jesus.


Und mit großem Dank schaue ich auf die Menschen zurück die mein Leben begleitet haben und mir halfen, der zu werden der ich heute bin.
Jemand unvollkommenes, jemand der krank ist, jemand der auf dem Weg ist, seinen Frieden mit Gott hat, jemand der diese Zeilen für dich niederschrieb.

Gruß, Löwe.



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